Unsere Zucht

Wir haben im Juli 2013 mit unserer Fian den ersten Wurf aufgezogen. Alle neun Welpen sind wesensmässig ganz tolle Hunde geworden und machen uns und ihren Besitzern viel Freude. Mit den ehemaligen Welpenkäufern treffen wir uns ab und zu und stehen mit ihnen in gutem Kontakt. Die einen sehen wir gar wöchentlich, die anderen nur sporadisch. Das ist uns sehr wichtig und das freut uns auch sehr.

Beim zweiten Wurf im Februar 2016 hat Fian sechs Welpen gebracht und diese so souverän aufgezogen wie die ersten neun. Auch diese sind wohlgeraten, hübsch und vorallem wesensmässig ganz toll. Die Besitzer sind vollkommen glücklich mit ihnen und das ist das Wichtigste. Wie bei den ersten, sehen wir einige mehr, andere weniger. Aber wir hören und lesen viel von ihnen, erhalten Bilder und darüber freuen wir uns ganz besonders. So, wie wir uns das gewünscht haben.

 

Im April 2016 haben wir Alatna, unsere blonde Tochter von Fian an der Körung im SHC vorgestellt. Obwohl Alatna ihre Wesensprüfung souverän abgeschlossen hat und auch exterieurmässig keine Fehler gefunden wurden, wurde sie nicht angekört, Beurteilung: atypischer Kopf! Seit Frühling 2016 gelten im SHC neue Bestimmungen, welche einen gesunden, wesensmässig tollen Hund mit lediglich etwas weniger Stop (das ist der Absatz auf dem Nasenrücken) von der Zucht ausschliessen. Für mich immer noch völlig unverständlich und auch nicht korrekt, denn das ist laut FCI Standard kein zuchtausschliessender Fehler und schon gar kein gesundheitliches Problem, welches man uns auch noch weismachen wollte. Hätte Alatna einen wirklich zuchtausschliessenden Fehler, wäre das für uns kein Problem gewesen diesen Entscheid anzunehmen. Aber wir konnten nichts machen, es war ein Kampf gegen Windmühlen. Für uns eine grosse Enttäuschung; wir hätten gerne mit Alatna noch zwei Würfe gehabt. Vor allem weil wir gesehen haben, wie sie bei der Aufzucht von Fians Wurf mitgeholfen hatte; sie war einfach perfekt. Sie wäre wohl die geborene Mutter geworden, schade.

Nicht der Zuchtausschluss an sich, sondern die Art und Weise wie dieser zustande kam hat uns dazu bewogen, aus dem Schweizerischen Hovawart Club nach 21jähriger Mitgliedschaft, in der wir uns engagiert und für diesen Club eingesetzt hatten, per sofort auszutreten. Schade, dass man so mit engagierten Züchtern umgeht, aber was soll’s das Leben geht weiter.